#2 why your skin needs oil

Braucht meine HAUT öl oder Feuchtigkeit?


 

 Eine wichtige Frage, die immer für Verwirrungen sorgt.

 

Dazu muss man verstehen wie unsere Haut tickt (Aufbau und Funktion):

Unsere Haut ist kleines Multitalent, denn sie ist Klimaanlage, Wärmespeicher und Schutzhülle in einem.

Zu den verschiedenen Jahreszeiten und bei Temperaturveränderungen hat sie Höchstleistungen zu vollbringen. Draußen ist es kalt – die Haut vermindert die Talgproduktion und die Feuchtigkeit der Haut verringert sich. Im Sommer herrscht Wüstenklima, die Haut verliert automatisch mehr Feuchtigkeit.

Aber auch unsere Lebensweise (Schlafqualität, Ernährung oder unsere Gefühlslage) sowie äußere Faktoren wie die Sonne und Umweltbelastungen/ Emissionen wirken sich aus.

 

Unsere Haut ist ein dynamisches Organ, das sich ständig verändert und anpassen muss.

 

Um die Antwort vorweg zu nehmen:

Damit unsere Haut funktionieren kann und toll aussieht, braucht sie Öl und Feuchtigkeit. Und zwar jede Haut: auch fettige Haut, auch junge Haut, auch gestresste Haut, auch Neurodermitis Haut, auch unreine Haut. Die Anteile von Feuchtigkeit und Fett variieren allerdings.

 

Aber warum braucht jede Haut eigentlich beides?

Unsere Haut besteht aus verschiedenen Hautschichten (Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut). Jede Schicht hat dabei eine bestimmte Funktion. Die wichtigsten zwei kurz erklärt:

 

Die äußerste Hautschicht ist vergleichbar mit der Wachsschicht eines Blattes. Sie ist unser Schutzwall. Diese Hautbarriere muss zwei wichtige Aufgaben erfüllen: den hauteigenen Feuchtigkeitshaushalt stabilisieren und die Haut vor Schadstoffen von außen bewahren.

Deshalb sie ist sie umgeben von einem Lipidfilm – Fettsubstanzen, die wie eine Barriere wirken. Mangelt es an Lipiden oder wird dieser durch zu häufiges Duschen und zu heißem Wasser immer wieder beeinträchtigt, trocknet die Haut aus, weil die Feuchtigkeit nicht in der Haut gehalten werden. Neurodermitiker haben z.B. zu wenig Lipide in ihrer Oberhaut. Und die Haut reagiert vermehrt auf Umweltreize, weil ja die Schutzschicht fehlt.

 

Eine weitere Unterstützung bildet der Hydrolipidfilm, der auch als Säureschutzmantel bezeichnet wird. Das ist eine natürliche Emulsion aus Wasser und Lipiden (Fetten), die die Haut bedeckt und geschmeidig hält. Der Hydrolipidfilm wird durch die Sekrete der Schweiß- und Talgdrüsen gebildet.

 

Also: Lipide und Hydrolipidfilm stellen eine schützende Hautbarriere dar und machen unsere Haut schön geschmeidig.

 

Die zweite Hautschicht (Lederhaut) besteht aus einem dichten Netz von straffen Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin. Diese beiden wichtigen Komponenten sind für gesunde, pralle Haut verantwortlich. Sie bewahren ihr Volumen, kräftigen sie und verleihen ihr Elastizität, weil sie u.a. ein sehr hohes Feuchtigkeitsbindevermögen hat.

 

Mit zunehmendem Alter oder schlechter Lebensweise verlangsamt sich die Kollagen- und Elastin Produktion und das Feuchtigkeitsbindevermögen der Haut lässt nach. Die Haut sieht weniger straff aus und Falten erscheinen. Die Haut braucht eine kleine Nachhilfe.

Um die 30 Jahre wird die Barrierefunktion der Haut zunehmend schwächer. Der Zellstoffwechsel verlangsamt sich, die Haut verliert sichtbar an Feuchtigkeit und Elastizität.

 

In den nächsten Jahrzehnten verändert sich allmählich die Hautstruktur: Es bilden sich weniger neue Zellen, vorhandene Zellen schrumpfen und die oberen Hautschichten werden dünner: Die Haut wird trockener und rauer, Hyper-pigmentierungen treten auf (sog. Altersflecken).

 

Das Bindegewebe in der mittleren Hautschicht verliert seine Faserstruktur und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden. Die elastischen Fasern bilden sich zurück, die Haut verliert an Stärke und Elastizität. Kleine Fältchen erscheinen, die mit zunehmendem Alter immer tiefer werden. Durch die geringere Durchblutung verliert die Haut auch ihr strahlendes Aussehen.

 

Diese beiden Hautschichten stabil und intakt zu halten gehört zu den wichtigen Aufgaben der täglichen Hautpflege. Denn das ist die wesentliche Voraussetzung für eine gesunde und widerstandsfähige Haut.

Durch Öle und Feuchtigkeit wird der Fett- und Wasserfilm intakt gehalten.

 

Deshalb bestehen alle Cremes auch aus Wasser. So wird versucht beides abzudecken: Feuchtigkeit und Fett.

Doch leider stimmt das Verhältnis von Wasser und guten Lipiden nicht ganz.

Eine Creme besteht im Durchschnitt zu 80% aus Wasser. Wir bezahlen also für Wasser viel Geld und bekommen leider wenig nährstoffreiche Inhaltsstoffe und Lipide. Und wo Wasser ist, sind auch schnell Keime, deshalb brauchen Cremes Konservierungsstoffe.

 

Aus diesem Grund haben wir uns für Öle, mehr Nährstoffe und feuchtigkeitsspendende Pflanzenextrakte entschieden. Nur so können auch Reparaturvorgänge in den tiefer liegenden Hautschichten unterstützt werden.

 

Damit Gesichtsöl aber richtig wirken und tief einziehen kann, ist es ganz ganz wichtig, es unbedingt auf feuchter Haut anzuwenden. Ansonsten bleibt das Öl auf der Oberfläche und trocknet die Haut sogar aus. Der gute Effekt bleibt aus.

Und hier kann man individuell dosieren bzw. die Wirkkraft erhöhen:

Um die Kollagenfasern schön elastisch und prall zu halten, kann man niedermolekulare Hyaluronsäuren mit dem Öl auf die Haut geben oder Aloe Vera Gel oder Thermalwasserspray oder sogenannte Hydrolate – Blütenwässer, die als Nebenprodukte der Wasserdampfdestillation entstehen.

 

Zusammengefasst:

1. Wenn unsere beiden Hautschichten optimal zu versorgt sind, können wir uns über gesunde, schöne und widerstandsfähige Haut freuen.

 

2. Dafür braucht sie immer beides: Öl und Feuchtigkeit. So ist sie von außen geschützt, Feuchtigkeit wird gebunden und Reparaturvorgänge in den tiefer liegenden Hautschichten werden unterstützt.

 

3. Unsere Haut braucht je nach Alter und Lebensweise eine kleine Nachhilfe, diese Prozesse aufrechtzuerhalten und die Haut straff und elastisch zu halten.

 

4. Die Kombination von hochwertigen Pflanzenöle und ätherischen Ölen ist die einzig wahre Pflege für die Haut ist, weil es ihr auf natürliche Weise hilft sich zu regenerieren, zu stärken, zu nähren und zu aktivieren.

 

5. Aus diesem Grund haben wir uns bei the good stuff für mehr Nährstoffe und feuchtigkeitsspendende Pflanzenextrakte entschieden.

 

6. Um auch die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, sollte Öl immer auf die feuchte Haut aufgetragen werden. Noch besser wirken niedermolekulare Hyaluronsäuren, Aloe Vera Gel, Thermalwasserspray oder Hydrolate.

Does my skin need Oil or water?


 

 An important question that is still good for some confusion.

 

It is important to understand how our skin works (structure and function):

Our skin is an all-round-talent. Because it is air condition, heat store and protective barrier in one.

 

In different seasons and due to temperatures variations, our skin works at maximum power. It is cold outside – the skin produces less sebum and the moisture level decreases. Because of the dry climate in the summer, the skin losses automatically more moisture.

Plus: our way of life (sleeping quality, the food we eat or our mood) or external factors like sun exposure and emissions have an impact.

 

Our skin is a dynamic organ that changes constantly balances all these influences.

 

The answer in advance:

To ensure a better functioning and great look your needs oil and water. It cannot live without the other.

 

In fact, every skin: oily skin, young skin, stressed skin neuro-dermatitis skin and even blemished skin. The shares of fat and moisture vary.

 

But why does our skin actually need both?

Our skin consists of three layers. Let me explain the most important two layers:

 

The outermost layer of the skin is similar to the wax layer of a leaf. It's our protective shield. This skin barrier must fulfil two important tasks: stabilizing the skin's own moisture balance and protecting the skin from external pollutants.

 

That's why it is covered by a lipid layer – fatty substances that act like a barrier. If there is a lack of lipids or if it is repeatedly affected by too frequent showers and hot water, the skin dehydrates because moisture cannot be in the skin. For example, neurodermatitis skin has too few lipids in their epidermis. And the skin reacts increasingly to environmental stimuli, because the protective layer is missing.

 

A further support is the hydro lipid film, which is also known as the acid mantle. This is a natural emulsion of water and lipids (fats) that keeps the skin protected and supple. The hydro lipid film is formed by the secretions of the sweat and sebaceous glands.

 

Lipids and a hydro lipid film together are a protective skin barrier and make our skin smooth.

 

The second layer of skin (dermis) consists of a dense network of connective tissue fibers collagen and elastin. These two important components are responsible for healthy, firm skin. They preserve their volume, strengthen it and give it elasticity, because of their very high moisture-binding capacity.

 

With increasing age or poor lifestyle, the collagen and elastin production slows down and the skin's moisture-binding capacity decreases. The skin looks less firmly and wrinkles appear. The skin needs a little bit of further support.

 

Around our thirties the barrier function of the skin becomes increasingly weaker. The cellular metabolism slows down, the skin loses visibly in moisture and elasticity.

 

In the next decades, the skin structure is gradually changing: fewer new cells are formed, existing cells shrink and the upper layers of the skin become thinner: the skin becomes drier and rougher, hyperpigmentation occur (the so-called Age spots).

 

The connective tissue in the middle skin layer loses its fiber structure and the ability to bind moisture. The elastic fibres decline, the skin loses its strength and elasticity. Small wrinkles appear that are getting deeper as the age grows. Due to the lower circulation, the skin also loses its radiant appearance.

 

Keeping these two skin layers stable and intact is one of the important tasks of daily skin care. This is the essential prerequisite for a healthy and resistant skin. Oils and moisture keep the fat and water film intact.

 

Therefore, all creams are made of water. To cover both: moisture and fat. Unfortunately, the relationship between water and good lipids is not quite correct.

 

An average cream consists of 80% of water. So, we pay a lot of money for water and unfortunately, we get little nutrient rich ingredients and lipids. And where water is, germs are also fast, so creams need preservatives.

 

For this reason, we at the good stuff have opted for oils, more nutrients and moisturizing plant extracts. This is the best way to support repair processes in all skin – even the deeper layer.

 

In order for a facial oil to work properly and get into the deeper skin layers, it is very important to apply it on damp skin. Otherwise, the oil remains on the surface and even dries out the skin.

 

And here are some tips to individually dose or increase the potency:

To keep the collagen fibres nicely elastic and firm, you can give low molecular hyaluronic acids together with the oil on the skin. Or aloe vera gel, thermal water spray or so-called hydrolates – flowering waters which are produced as by-products of the distillation process.

 

 

To sum it up:

1. The optimal care consists of oil and moisture. Thus, it is protected from the outside, moisture is bound and repair operations in the deeper skin layers are supported.

 

2. Therefor our skin needs both: fat and water. Our skin is protected, moisture can be locked in and the self-repairing processes in the deeper skin layers can be activated. 

 

3. Depending on age and lifestyle, our skin needs a little bit of support to maintain these processes and to keep the skin firm and elastic.

 

4. The combination of high quality vegetable oils and essential oils is the best care for the skin as it helps to naturally regenerate, strengthen, nourish and activate.

 

5. For this reason, we have at the good stuff opted for more nutrients and moisturizing plant extracts.

 

6. To provide moisture to the skin, always apply oil on damp skin. Even better are low molecular hyaluronic acid, Aloe Vera gel, thermal water spray or hydrolates.


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